Impfen für Afrika! 2017

Es sind nur noch wenige Wochen, dann findet wieder unser alljährlicher Aktionstag "Impfen für Afrika!" statt.

BERLIN, 22. März 2017.

Wer am 9. Mai 2017 die Impfung seines Haustiers in einer der über 1.200 teilnehmenden Tierarztpraxen durchführen lässt, leistet direkte Hilfe für ostafrikanische Kleinbauern und Viehhirten, sogenannte Pastoralisten, sowie ihre Tiere. Denn anlässlich des 13. Aktionstages „Impfen für Afrika!“ spenden teilnehmende Tierarztpraxen wieder die Hälfte ihrer Impfeinnahmen an diesem Tag an Tierärzte ohne Grenzen. „Viele Tierärzte und Tierhalter, die das erste Mal von Impfen für Afrika hören, sind überrascht, wie unkompliziert sie Gutes tun können“, sagt Judith Freund, Referentin für Kommunikation und Fundraising bei Tierärzte ohne Grenzen. Die Organisation will mit den Spenden in diesem Jahr vor allem Tiernothilfe in Äthiopien leisten.


Das Ziel dabei ist es, den unter der Dürre leidenden Menschen dabei zu helfen, ihre Lebensgrundlage wiederherzustellen: Das Klimaphänomen El Niño hat in Äthiopien eine starke Dürre ausgelöst, die Ernten zerstört und einen Großteil der Tiere dahingerafft. „Mit Notmaßnahmen in der Tiernothilfe helfen wir den Wanderviehhaltern, ihre Ernährungsgrundlage und Einkommensquelle wiederherzustellen, nachhaltig zu sichern und so widerstandsfähiger für die Zukunft zu werden“, so Freund. „Wir versorgen die Tiere u.a. veterinärmedizinisch, unterstützen die Futtermittelproduktion, überbrücken Futtermittelengpässe mit hochkalorischem Mineralfutter und sichern den Zugang zu sauberem Trinkwasser für Mensch und Tier.“ Denn nur gesunde, kräftige Tiere liefern mit Milch, Eiern und Fleisch wichtige eiweißreiche Nahrungsmittel.


Die Aktivitäten in Äthiopien reihen sich ein in die Bemühungen der Organisation, Fluchtursachen in Ostafrika zu bekämpfen: „Wer genügend Nahrung, ein stabiles Einkommen hat und in Frieden leben kann, verlässt seine Heimat nicht“, erklärt Freund den Ansatz der Projektarbeit von Tierärzte ohne Grenzen. Deshalb verfolgt Tierärzte ohne Grenzen einen veterinärmedizinisch-fokussierten, aber ganzheitlichen Ansatz in seiner Entwicklungszusammenarbeit.

 

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