Impfen für Afrika! 2018

Anlässlich des 15. Aktionstages „Impfen für Afrika!“ am 08. Mai 2018 spenden teilnehmende Tierarztpraxen wieder die Hälfte ihrer Impfeinnahmen an diesem Tag an Tierärzte ohne Grenzen.

BERLIN, 15. März 2018.

Wer am 8. Mai 2018 die Impfung seines Haustiers in einer der über 1.200 teilnehmenden Tierarztpraxen durchführen lässt, leistet direkte Hilfe für ostafrikanische Kleinbauern und Viehhirten, sogenannte Pastoralisten, sowie für verarmte Tierhalter in einigen der zahlreichen informellen Siedlungen von Nairobi. Denn anlässlich des 15. Aktionstages „Impfen für Afrika!“ spenden teilnehmende Tierarztpraxen wieder die Hälfte ihrer Impfeinnahmen an diesem Tag an Tierärzte ohne Grenzen. „Viele Tierärzte und Tierhalter, die das erste Mal von Impfen für Afrika hören, sind überrascht, wie unkompliziert sie Gutes tun können“, sagt Friederike Schulze Hülshorst, Leiterin der Abteilung Fundraising & Kommunikation bei Tierärzte ohne Grenzen. Die Organisation will mit den Spenden in diesem Jahr vor allem ihr langjähriges Erfolgsprojekt zur Tollwutbekämpfung in Kenia ausbauen.


Das Ziel dabei ist es, in den ausgewählten fünf informellen Siedlungen am Rande von Nairobi Tollwutimpfungen durchzuführen. In den engen Gassen und kleinen Notunterkünften in diesen Siedlungen leben die Menschen sehr eng mit ihren Hunden und Katzen zusammen. Da Kenia im Gegensatz zu Deutschland nicht tollwutfrei ist, besteht ein sehr hohes Risiko der Menschen und vor allem der Kinder, sich mit diesergefährlichen Krankheit zu infizieren. Ist die Krankheit einmal ausgebrochen, führt sie unweigerlich zum Tod. Eine wirksame Bekämpfung dieser heimtückischen Krankheit ist aber durch flächendeckende Impfungen möglich, die mindestens 70 % der Hundepopulation abdecken.


Da den Tierhaltern in den Slums von Nairobi jedoch das Geld fehlt, um ihre Hunde regulär impfen zu lassen, möchten wir kostenlose Impfkampagnen durchführen. Zusätzlich wird bei den Kampagnen Aufklärungsarbeit betrieben und es werden lokale Tiergesundheitshelfer ausgebildet, um einen nachhaltigen Ansatz zu gewährleisten.

 

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