Humanitäre Katastrophe im Südsudan: Tierärzte ohne Grenzen im Weltspiegelbeitrag

Die aktuelle Hungersnot in Ostafrika könnte sich laut der Vereinten Nationen zur schwersten humanitären Katastrophe seit dem zweiten Weltkrieg entwickeln. Der Bericht von Sabine Bohland & Volker Schwenck stellt verschiedene Projekte vor, die in Zusammenarbeit von Tierärzte ohne Grenzen und der Johanniter Auslandshilfe vor Ort helfen.

Nicht nur die Schicksale einzelner Personen werden gezeigt, sondern auch Ursachen für die schwere Krise benannt. Die große Hungersnot ist nicht zuletzt durch Politik und dem Kampf um Macht ausgelöst worden.

Aufgrund des Bürgerkrieges sind viele Menschen aus dem Südsudan geflohen. Ohne die Bauern und ihre Erträge gibt es jedoch keine Nahrung. Deshalb hilft Tierärzte ohne Grenzen in den Projektgebieten, wie der Provinz Wau, die akute Unterernährung zu senken und mit verschiedenen Maßnahmen zur Ernährungssicherung und Nahrungsmittelsicherheit beizutragen.

Die Unterernährung ist eine der Hauptursachen für die hohe Sterblichkeitsrate der in Ostafrika lebenden Menschen. Eines der Hilfsprojekte ist das „Integrierte Programm zur Ernährungssicherung in Jur River County“, das den Fokus auf die Produktion von Grundnahrungsmitteln und Gemüse in besonders bedürftigen Haushalten legt. Insgesamt werden innerhalb des Projektes rund 2.850 Haushalte versorgt. Auch die Verbesserung der Hygiene- und Sanitätsversorgung ist ein zentraler Bestandteil des Projektes.

Neben der Geschichte von Aluaels aus der Provinz Wau im Südsudan wird auch von Asunta berichtet, die von Tierärzte ohne Grenzen im Anlegen von Gemüsegärten geschult wurde.

Den ganzen Beitrag der ARD können Sie hier sehen.