Waffeln, Werben, Weihnachstkarten

Im Rahmen des „November der Wissenschaft“ fand am 22.11.2014 der Tag der offenen Tür der Tierärztlichen Hochschule Hannover statt. Die Studierendengruppe für Tierärzte ohne Grenzen betreute dort ihren eigenen Stand, an dem Kuchen gegen Spenden abgegeben wurde.

„Na, das sieht aber besser aus als die Heuschrecken am Stand da drüben! Was kriegen Sie für ein Stück?“
„Was immer Sie geben möchten. Wir sammeln Spenden für Tierärzte ohne Grenzen. Von dem Geld können Tiergesundheitshelfer in Ostafrika ausgebildet werden oder Seminare über Milchhygiene gegeben werden.“

Und wieder klimpern die Münzen in der Spendendose für den exotisch anmutenden „Zucchinikuchen“, der aber gar nicht nach Zucchini schmeckt. So einfach können Genuss und Aufklärung zusammenkommen.

Im Rahmen des „November der Wissenschaft“ fand am 22.11.2014 der Tag der offenen Tür der Tierärztlichen Hochschule Hannover statt. Die Studierendengruppe für Tierärzte ohne Grenzen betreute dort ihren eigenen Stand, an dem Kuchen gegen Spenden abgegeben wurde – und passend zur kalten Jahreszeit: Glühweinmuffins. Der Süßkram bot eine willkommene Alternative zu den gewöhnungsbedürftigen frittierten Insekten am Eingang. Die Studierenden nutzten die „süßen Versuchungen“ deshalb, um Elch-Lesezeichen zu verteilen sowie Weihnachtskarten und Kalender zu verkaufen.

Während sich vormittags eher wenige Besucher bis zu dem Kuchentisch hinter dem Stand des Wildtierinstituts trauten, bildete sich nachmittags eine lange Schlange zu den dampfenden Waffeln, sodass schließlich sogar der Teig ausging und Besucher vertröstet werden mussten, bis neuer Teig angerührt war. Da ging dann auch das letzte Stück Kuchen weg.

Neben den Waffeln kamen die Weihnachtskarten besonders gut an und auch die Idee, Spenden an Tierärzte ohne Grenzen zu verschenken: „Liebe Tante, ich habe in deinem Namen einem afrikanischen Bauern eine Ziege geschenkt…“. Insgesamt wurden so 244 Euro für ToG eingenommen!

Weil die Waffeln so ein Erfolg waren, weil sich am Wochenende eher wenige Studenten an die Uni trauen und weil es einfach jedes Jahr so ist, liefen am folgenden Dienstag in der Mittagspause noch einmal die Waffeleisen heiß und die Kommilitoninnen und Kommilitonen aßen sich für zusätzliche 113 Euro Spenden satt.

Mit den so eingenommenen 357 Euro können zum Beispiel 35 benachteiligten Frauen je 5 Hühner als Nahrungs- und Einkommensquelle gegeben werden.