Der Hunger der vergessenen Völker

Grüne Woche 2014: Tierärzte ohne Grenzen macht mit Podiumsdiskussion und Showküche auf das Leben der Nomaden aufmerksam

Hannover - Vom 17. bis 26. Januar findet in Berlin die internationale Grüne Woche, die weltgrößte Messe für Ernährung und Landwirtschaft statt. Während sich der Großteil der Veranstaltung der industrialisierten Landwirtschaft in Deutschland und Europa widmet, lenkt Tierärzte ohne Grenzen das Augenmerk auf die traditionelle Landwirtschaft der Nomaden Ostafrikas. Die kleinbäuerliche Wirtschaftsform der Wanderhütehaltung ist eine nachhaltige und erfolgreiche Wirtschaftsform, dennoch steht sie vor großen Herausforderungen. Mit der Erfahrung aus über 20 Jahren Entwicklungszusammenarbeit will Tierärzte ohne Grenzen zur Ernährungssicherheit der Pastoralisten beitragen und Zukunftsperspektiven eröffnen.

Zusammen mit dem Seminar für Ländliche Entwicklung und der Liga für Hirtenvölker veranstaltet Tierärzte ohne Grenzen am Donnerstag, den 16. Januar 2014 daher eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Nomaden und Ernährungssicherheit: Der Hunger der vergessenen Völker“. Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft sowie Vertreter der Pastoralisten werden verschiedene Sichtweisen einbringen. Die Diskussionsrunde findet im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture statt, das 2014 unter dem Motto "Landwirtschaft stärken: Krisen meistern - Ernährung sichern" steht.

Auf der Grünen Woche präsentiert sich Tierärzte ohne Grenzen am 22. Januar um 15.00 Uhr zudem in der Showküche des Erlebnisbauernhofs. Neben der Möglichkeit, eine ostafrikanische Spezialität zu kosten, besteht dort auch Gelegenheit, mit den Mitarbeitern von Tierärzte ohne Grenzen ins Gespräch zu kommen.

Den Stand von Tierärzte ohne Grenzen auf der Grünen Woche finden Sie in der Halle des ErlebnisBauernhofs (Halle 3.2). Dort können sich Besucher nicht nur über die Arbeit der Organisation informieren, sondern auch zwei Zwergzebus hautnah erleben.