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		<title>www.togev.de // Aktuelle Meldungen</title>
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		<description>Tierärzte ohne Grenzen (rss) // Aktuelle Meldungen und Termine</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 07 May 2013 09:24:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Impfen für Afrika!</title>
			<link>http://www.togev.de//news-presse/alle-meldungen/news-detail/artikel/impfen-fuer-afrika-5.html</link>
			<description>Haustier-Impfungen am 14. Mai unterstützen Hilfsprojekt in Somalia / 1.200 Tierarztpraxen in ganz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hannover – Am 14. Mai findet zum 10. Mal der Aktionstag „Impfen für Afrika!“ statt. An diesem Tag spenden teilnehmende Tierarztpraxen die Hälfte ihrer Impf-Einnahmen an Tierärzte ohne Grenzen. Die Organisation finanziert mit den Spenden ein Projekt der Entwicklungszusammenarbeit in Ostafrika. In diesem Jahr gibt es mit rund 1.200 registrierten Tierarztpraxen in ganz Deutschland mehr Teilnehmer als je zuvor. Tierhalter können die Aktion unterstützen, indem sie ihr Haustier am Aktionstag in einer teilnehmenden Praxis impfen lassen. Die Impfung kostet an diesem Tag keinen Cent extra.
„Geimpft werden müssen die Vierbeiner ohnehin. Am besten geschieht das am 14. Mai“, erläutert Julian Juhrs, der den Impftag bei Tierärzte ohne Grenzen organisiert „Jeder Tierhalter kann so mit seiner Katze, seinem Hund oder seinem Meerschweinchen ohne weiteren Aufwand dazu beitragen, lebensnotwendige Unterstützung in Afrika zu leisten“, so Juhrs. Rund 30 Millionen Haustiere sind in Deutschland offiziell registriert. Am Aktionstag sollen insgesamt 210.000 Euro Spendengelder zusammenkommen. Zum Vergleich: Deutsche Tierhalter geben jährlich 2,7 Milliarden Euro für Futter und eine knappe weitere Milliarde Euro für Tierspielzeug, Hundegeschirr und Co. aus.<br />
Die Spenden aus dem Aktionstag 2013 fließen in ein Projekt von Tierärzte ohne Grenzen in Somalia. Dort werden 400 Frauen, die in der Tierproduktion tätig sind oder mit Tierprodukten handeln, zu Kleinunternehmerinnen in der Milch- und Fleischproduktion ausgebildet. Sie werden mit Kleinkrediten und bei der Gründung von Handelsgemeinschaften unterstützt und erhalten zudem Fortbildungen im Finanzmanagement. Dies verschafft ihnen mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit und stärkt zugleich ihre gesellschaftliche Rolle.<br />
Eine Übersicht aller teilnehmenden Tierarztpraxen, ein Anmeldeformular und weitere Informationen finden Sie auf <link 180 - internal-link Weiter...>www.impfenfuerafrika.de</link>. Interessierte Tierärzte können dort noch bis zum Impftag ihre Teilnahme anmelden.<br />
Der Aktionstag „Impfen für Afrika!“ wurde von Tierärzte ohne Grenzen 2004 ins Leben gerufen. Er startete zunächst als Pilotprojekt im Raum Hannover und wird seit 2005 jedes Jahr im Mai deutschlandweit durchgeführt. 2011 nahmen erstmals mehr als 1.000 Praxen teil. 2013 ist der Impftag zu einer festen Größe geworden und findet bereits zum 10. Mal statt. Viele Praxen nehmen seit vielen Jahren regelmäßig teil.&nbsp; &nbsp;<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Aktivitäten in Deutschland</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 May 2013 09:24:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Gesicherte Einkommen durch verbesserte Milchhygiene in Nordsomalia</title>
			<link>http://www.togev.de//news-presse/alle-meldungen/news-detail/artikel/gesicherte-einkommen-durch-verbesserte-milchhygiene-in-nordsomalia.html</link>
			<description>Milch ist für die Menschen Nordsomalias eine lebenswichtige Ressource, nicht nur als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[82 Prozent der Bevölkerung Nordsomalias ist auf Milch von Kamelen, Ziegen und Kühen angewiesen. Sie bildet die Grundlage ihrer Ernährung und ist eine wichtige Quelle tierischen Eiweißes und vieler Vitamine. Fast die Hälfte der Milch wird allerdings nicht dort konsumiert, wo sie produziert wird, sondern teilweise bis zu 400 Kilometer weit in die Städte und Siedlungen transportiert. Lediglich ein Fünftel der Milch wird am Herstellungsort verkauft, gut ein Drittel verbrauchen die Familien der Tierhalter selbst.
<h2>Milch verdirbt, bevor sie verbraucht werden kann </h2>
Produziert wird die Milch von Wanderhirten (Pastoralisten), die in den Trockengebieten leben ohne existierende Infrastruktur oder Zugang zu frischem Wasser. Transportiert wird die rohe Milch auf schlechten Straßen in billigen Plastikcontainern ohne Kühlung bei hohen Umgebungstemperaturen. Die schlechten Bedingungen bei Transport und Weiterverarbeitung führen häufig zu Verunreinigungen und zu einem schnelleren Versauern der Milch. Zum Teil ist sie bereits verdorben, bevor sie die städtischen Konsumenten erreicht. Zudem wird Milch von Kleinstunternehmern häufig nicht in Geschäften, sondern direkt am staubigen Straßenrand verkauft. In der Regel ist Milch im städtischen Handel daher von geringer Qualität. Dennoch ist der Bedarf groß. 
<h2>Gesunde Nahrungsmittel für die Kunden, sichere Einkommen für die Tierhalter </h2>
Schon einfache Veränderungen bei Transport und Weiterverarbeitung der Milch haben das Potential, ein besseres Produkt zu erzeugen. Konsumenten erhielten ein gesünderes Nahrungsmittel, Produzenten ein höheres und sichereres Einkommen. 
2008 startete Tierärzte ohne Grenzen daher in Nordsomalia ein Projekt mit dem Ziel, die Hygienezustände im Milchhandel zu verbessern. Dazu wurden 25 so genannte Milchsammelzentren gegründet und mit Milchkannen aus Metall ausgerüstet. Die Zentren verfügen außerdem über die wichtigsten Instrumente zur Milchverarbeitung (Wassertank, Solarbetriebene Heizung und&nbsp; Kühlung, Waschraum, etc.) und sind für Tierhalter und Milchhändler eine Einrichtung, Milchkannen zu reinigen und zu verteilen. Zusätzlich wurden die Mitglieder der Zentren in den Grundlagen einer sauberen Milchverarbeitung und Tierhaltung geschult. 
<h2>Der Erfolg: 100.000 Menschen erhalten qualitativ bessere Milch</h2>
2012 reisten Vertreter von Tierärzte ohne Grenzen in die Region, um den Erfolg des Projektes zu überprüfen. Das erfreuliche Ergebnis: Die Milchsammelzentren hatten sich gut etabliert.&nbsp; 750 Milch-Sammler, -Transporteure und -Händler nutzen die Zentren für ihre Arbeit. Insgesamt beliefern sie bis zu 100.000 Kunden in Städten und Dörfern mit einem guten Nahrungsmittel. Die Milch stammt von 15.000 Pastoralistenfamilien, die dank der verbesserten Handelskette ein sicheres Einkommen haben. <br /><br />In manchen Siedlungen hatte die Gründung der Milchsammelzentren sogar einen unerwartet positiven Nebeneffekt. Dort wo es bislang keine Dorfzentren gab, etablierten sich die Zentren zu Treffpunkten für die Gemeinschaft. Hier finden Versammlungen statt und Schulungen. Zum Teil entstanden dabei auch Einkommensmöglichkeiten über den Milchhandel hinaus. &nbsp;<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Aus den Projekten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 May 2013 14:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>FAO-Studie: 250.000 Hungertote nach Dürre in Somalia / Tierärzte ohne Grenzen: Warnsignale wurden ignoriert</title>
			<link>http://www.togev.de//news-presse/alle-meldungen/news-detail/artikel/fao-studie-250000-hungertote-nach-duerre-in-somalia-tieraerzte-ohne-grenzen-warnsignale-wurden.html</link>
			<description>Hannover - Mehr als eine Viertelmillion Menschen sind nach einer gestern vorgestellten Studie der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Jetzt muss die Existenzgrundlage der von der Hungerkatastrophe betroffenen Menschen durch längerfristige und nachhaltige Projektförderungen gestärkt werden. „Hier ist auch die deutsche Entwicklungspolitik gefordert“, so Schulze Hülshorst. Damit die etwa 70 Millionen mehrheitlich betroffenen Pastoralisten (Wanderviehhalter) für zukünftige Krisen am Horn von Afrika besser gewappnet sind, müssen nun Maßnahmen zur Tiergesundheit umgesetzt sowie Wasser- und Weidemanagementpläne entwickelt werden. Dafür müssen sowohl die internationale Gemeinschaft als auch das Bundesentwicklungsministerium von Dirk Niebel jetzt die Mittel bereitstellen.
<br />Erfolgreiche Nothilfeprogramme müssen zudem über reine Nahrungsmittellieferungen hinausgehen. Eine höhere Wirksamkeit lässt sich mit begleitenden Maßnahmen wie etwa so genannten Cash for Work-Programmen erzielen. Dabei wird die lokale Bevölkerung in den Wiederaufbauprojekten beteiligt und bezahlt. Dies stärkt die Identifikation mit dem Hilfsprojekt, regt die lokale Wirtschaft an und bessert die finanzielle Situation der Gemeinschaft. Solche Programme sind vor allem nach Naturkatastrophen oder bei akuten Nahrungsmittelkrisen effektiv.
<br />Die Dürre 2011 am Horn von Afrika hatte zu den schlechtesten Ernten seit mehr als 20 Jahren geführt mit der direkten Folge hoher Tierverluste aufgrund fehlenden Futters. Tierärzte ohne Grenzen unterstützte die Menschen vor Ort mit Soforthilfemaßnahmen. In Somalia konzentrierte sich die Arbeit auf die für Hilfsorganisationen zugänglichen Regionen Puntland und Somaliland im Norden des Landes. Neben der Verteilung von Lebensmitteln und Wasser wurden gemeinsam mit den Dorfgemeinden Notfallpläne zur Dürreprävention erarbeitet. Mit Hilfe dieser Maßnahmen blieben Todesfälle in den Projektgebieten die Ausnahme.
<br />Tierärzte ohne Grenzen ist seit 1998 in Ostafrika in der Entwicklungszusammenarbeit tätig. Als eine der wenigen Organisationen ist sie seit 2005 auch mit Projekten in Somalia aktiv. Schwerpunkt der Arbeit sind Menschen, die von der Nutztierhaltung leben.&nbsp; 
<span style="mso-no-proof:yes"></span>]]></content:encoded>
			<category>Aus den Projekten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 May 2013 10:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dem Rindersterben auf der Spur: Kurzfristige Nothilfe von Tierärzte ohne Grenzen in UN-Flüchtlingslagern </title>
			<link>http://www.togev.de//news-presse/alle-meldungen/news-detail/artikel/dem-rindersterben-auf-der-spur-kurzfristige-nothilfe-von-tieraerzte-ohne-grenzen-in-un-fluechtlings.html</link>
			<description>In den südsudanesischen Flüchtlingslagern leben mehr als 100.000 Menschen, vorwiegend...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Herbst 2012 erfuhr Tierärzte ohne Grenzen von einem großen Viehsterben in UN-Flüchtlingslagern im Maban County des Upper Nile State im Südsudan. Dort hatten etwa 100.000 Menschen Zuflucht vor den anhaltenden Kämpfen im benachbarten Sudan gesucht. Als Pastoralisten hatten sie ihre Tiere mitgebracht, rund eine halbe Million Rinder, Schafe und Ziegen. Nun starben vor allem die Rinder in großer Zahl, ohne dass eine eindeutige Ursache ausgemacht werden konnte. Mehrere hundert Tiere verendeten jede Woche, einzelne Halter verloren fast ihre gesamte Herde. Zunächst schien es, dass zwei bakterielle Infektionskrankheiten, die sogenannte Hämorrhagische Septikämie und die Lungenseuche, für die hohen Verluste verantwortlich seien und man begann mit den Planungen für eine Impfkampagne. <br />&nbsp;<br />Allerdings erklärten diese Diagnosen nur einen Teil der Symptome. Ein zufällig in der Region anwesendes Team von Tierärzte ohne Grenzen machte sich daher kurzfristig auf den Weg in die Flüchtlingslager, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Das vierköpfige Team unter Beteiligung des Vorstandsmitglieds und Fachtierarztes für Tropenveterinärmedizin Dr. Klaus Lorenz, konnte einige erkrankte Tiere untersuchen sowie Blutproben nehmen und führte intensive Gespräche mit den Tierhaltern. Das vorläufige Ergebnis: Bei den untersuchten Tieren konnte in Blutausstrichen eine hochgradige Infektion mit Trypanosomen nachgewiesen werden, gefährlichen und potentiell tödlichen Blutparasiten der Rinder, die aber auch Schafe und Ziegen befallen können.&nbsp; <br /><br />Zur endgültigen Abklärung der epidemiologischen Zusammenhänge reiste im März 2013 ein Team von ToG zusammen mit Veterinärexperten der Freien Universität Berlin erneut nach Maban. Dabei ging es neben der Bestätigung der Diagnose „Trypanosomiasis“ als maßgebliche Ursache des Viersterbens um die Frage, ob die Erreger in der Region heimisch sind oder ob sich die Tiere irgendwo auf der langen Wanderung aus ihren Heimatgebieten infiziert haben. Diese Information ist für die weitere Behandlungs- und Bekämpfungsstrategie vor Ort von großer Bedeutung. Noch laufen die Untersuchungen. Alles spricht aber bislang für eine Bestätigung der Diagnose. <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Aus den Projekten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 17:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tierärzte ohne Grenzen unterstützt Friedenskomitees</title>
			<link>http://www.togev.de//news-presse/alle-meldungen/news-detail/artikel/tieraerzte-ohne-grenzen-unterstuetzt-friedenskomitees.html</link>
			<description>Friedens- oder Schlichtungskomitees (Peace Commitees) sind eine relativ neue Maßnahme zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Klassische Konfliktquellen sind dabei Viehdiebstähle, die zur Tradition vieler Volksgruppen gehören, oder Streitigkeiten um Weidegrund und Wasserstellen. Tierärzte ohne Grenzen unterstützt die Einrichtung von Schlichtungskomitees in verschiedenen Projektregionen unter anderem mit Sensibilisierungs-Workshops.<br /><br />Bei einem Evaluierungsbesuch im Dezember 2012 in Dukana, im kenianischen North Horr-Distrikt, konnte sich das ToG-Team völlig unerwartet direkt vor Ort eine Bild von der Arbeit des Schlichtungskomitees machen. Aufgrund eines aktuellen Viehdiebstahl-Konflikts zweier verfeindeter Pastoralistengruppen aus dem Grenzgebiet zwischen Nordkenia und Äthiopien waren die Komitee-Mitglieder nicht zum vereinbarten Termin erschienen, sondern stattdessen zu einem Schlichtungsgespräch aufgebrochen. 
Des aktive Engagement des Komitees zeigt, dass die Mitglieder ihre Verantwortung für die friedliche Regelung von Konflikten in der Region ernst nehmen, und bereit sind, das Schicksal der ihnen anvertrauten Gemeinden selbst in die Hand zu nehmen, ohne auf Anstöße von außen zu warten. Ein erfreuliches Resultat der von Tierärzte ohne Grenzen durchgeführten Sensibilisierungs-Workshops. Es bleibt aber auch noch einiges zu tun. Denn es waren wieder einmal lediglich die Männer, die an der Schlichtung teilnahmen. Dabei sind Frauen in den Komitees genauso vertreten und von den Konflikten sind sie häufig sogar stärker betroffen.]]></content:encoded>
			<category>Aus den Projekten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 15:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Arbeiten ist besser als kämpfen“ - Fischerei als zusätzliche Einkommensquelle</title>
			<link>http://www.togev.de//news-presse/alle-meldungen/news-detail/artikel/arbeiten-ist-besser-als-kaempfen-fischerei-als-zusaetzliche-einkommensquelle.html</link>
			<description>Eines der Projektgebiete von Tierärzte ohne Grenzen in Kenia liegt im Norden des Landes in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Speziell die jungen Krieger („morans“), die sonst maßgeblich am Stehlen von Rindern beteiligt sind, sahen im Fischen eine Chance: „Arbeiten ist besser als Kämpfen“ urteilten sie. Sie sind die Hauptakteure beim Fischfang; fischen als Barfußfischer mit Netzen im niedrigen Wasser des Sees direkt am Ufer oder fahren mit Kanus aus ausgehöhlten Baumstämmen auf den See hinaus. Frauen und Mädchen übernehmen das Saubermachen und Trocknen oder Einsalzen der Fische. Mit Unterstützung von Tierärzte ohne Grenzen und dem Kenya Wildlife Services des nahegelegenen Sibiloi-Nationalparks wurden zwei Beach Management Units (BMUs) gegründet. Diese gemeinschaftlich organisierten Kooperativen regeln die Fischerei in klar abgegrenzten Uferabschnitten und bewirtschaften sie eigenverantwortlich.
Und das mit Erfolg. Während die Dasanach bisher ausschließlich getrockneten Fisch im näheren Umkreis zu niedrigen Preisen verkaufen konnten, bieten die neugegründeten BMUs nun erfolgreich frischen und getrockneten Fisch an. Zudem haben sie die Gebühren für die Zwischenhändler neu geregelt und konnten den Verkaufspreis nahezu verdoppeln. Darüber hinaus kontrollieren die BMUs auch die Fischlaichgründe am Ufer des Turkanasees und überprüfen die gesetzliche Maschengröße der Netze, um ein Abfischen der Jungfische zu verhindern. So tragen sie zu einer nachhaltigen Befischung bei.
Die erfolgreiche Arbeit zeigt sich auch in der Mitgliederzahl der Kooperative: Sie verdoppelte sich innerhalb eines Jahres. ]]></content:encoded>
			<category>Aus den Projekten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 10:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jubiläumsveranstaltung der “Brussels Development Briefings” </title>
			<link>http://www.togev.de//news-presse/alle-meldungen/news-detail/artikel/jubilaeumsveranstaltung-der-brussels-development-briefings.html</link>
			<description>Die Reihe entwicklungspolitischer Fachgespräche in der belgischen Hauptstadt fand breits zum 30....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Anfang März 2013 nahm Tierärzte ohne Grenzen an den 30. Brussels Development Briefings statt, einer Reihe zweimonatlich in der belgischen Hauptstadt stattfindender entwicklungspolitischer Fachgespräche. Dort trafen sich über 100 Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und praktischer Entwicklungszusammenarbeit, um die „Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft in Zeiten von Krisen und Schocks”&nbsp; zu diskutieren.
Im Kern ging es darum, Ansätze und Instrumente einer Landwirtschaft&nbsp; zu identifizieren, die sich zum einen frühzeitig gegen Krisen und Katastrophen wappnet, zum anderen nach einer Katastrophe aus sich heraus zur alten Stärke zurück findet. Eine Lösung dieser Probleme ist gerade für Pastoralisten in Ostafrika, also den TOG-Projektregionen, wichtig, da sie sowohl klimatisch als auch politisch in Regionen leben, die besonders anfällig für Krisen sind. 
Leider gelang es im Rahmen der Veranstaltung aber nicht, zu greifbaren Ergebnissen zu kommen. Aus Sicht von Tierärzte ohne Grenzen war der Pastoralismus zwar ein Thema und in einzelnen Beiträgen wurden auch positive Aspekte skizziert, konkrete Ansatzpunkte, die die Lebensgrundlage der Pastoralisten verbessern könnten, fehlten jedoch. Sehr kritisch sieht Tierärzte ohne Grenzen zudem, dass dem nigerianischen Landwirtschaftsminister breiter Raum zur Darstellung seiner klassischen Politik eingeräumt wurde, während alternative Ansätze der Landwirtschaft wie sie von ToG, anderen Kleinbauernorganisationen und Autoren des Weltagrarberichtes gefordert werden, komplett fehlten.
 Auch deshalb ist der Einsatz von Tierärzte ohne Grenzen für die Belange der Pastoralisten weiterhin wichtig und notwendig.]]></content:encoded>
			<category>Aktivitäten in Deutschland</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 17:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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