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Hungertragödie in Ostafrika
Hungertragödie in Ostafrika: Tierärzte ohne Grenzen leistet langfristige Hilfe in den betroffenen Gebieten
Dürrekatastrophe in Ostafrika: Überleben unzähliger Menschen hängt von ihren Viehherden ab
„Wer unseren Tieren hilft, hilft uns“. Die Arbeit von Tierärzte ohne Grenzen e.V. in Somalia
Hirtenvölker kämpfen gegen Dürrekatastrophe
Dürreprävention
In Ostafrika kommt es regelmäßig zu lang anhaltenden Dürren, zum Teil folgen darauf schwere Überschwemmungen. Für die Menschen, die in den betroffenen Regionen leben, können Dürren zum Verlust ihrer Lebensgrundlage führen.
Die ohnehin schon knappen Wasserstellen und Weideplätze werden weiter dezimiert, um die verbleibenden entstehen regelmäßig Nutzungskonflikte mit anderen Stämmen. Im schlimmsten Fall sterben die Tiere während einer Dürre oder Überschwemmung, die Menschen verlieren damit ihre Ernährungs- und Einkommensgrundlage und müssen Hunger leiden.
Dürren können zwar nicht verhindert werden, es gibt aber verschiedene Maßnahmen, besser mit den Auswirkungen von Dürre umzugehen. Dazu gehören ein Frühwarnsystem, der Bau von Wasserstellen, die Erarbeitung von Notfallplänen für den Fall von Überschwemmungen. Auch Nutzungspläne für Weiden und Wasserstellen, die von mehreren Stämmen genutzt werden, helfen den Menschen, die vorhandenen Ressourcen effektiver zu nutzen. Die Planung und Umsetzung dieser Maßnahmen führt Tierärzte ohne Grenzen e.V. in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Menschen durch.

