Cash for Work
In einigen unserer Projekte werden so genannte „Cash-for-Work“-Maßnahmen durchgeführt.
Bei diesem Ansatz erhalten Menschen für geleistete Arbeit einen Tageslohn (ca. 3 Euro/Tag) und oft auch eine warme Mahlzeit. Die Menschen verwenden ihren Lohn z. B. für Essen, für die medizinische Versorgung, für Kleidung oder für die Zahlung ausstehender Schulden. Die Arbeiten sind in der Regel Gemeinschaftsprojekte, beispielsweise die Entsandung von Wasserstellen oder die Instandsetzung von Schulen oder Straßen. Solche Maßnahmen sind besonders nach Naturkatastrophen oder in Zeiten von akutem Nahrungsmangel sinnvoll. Die Betroffenen werden mit einbezogen, sie können selbst aktiv werden, statt durch reine Nahrungsmittelhilfe in eine Bittstellerposition gedrängt zu werden. Zusätzlich tun sie etwas Nützliches, das ihnen und ihrer Gemeinde direkt zugute kommt. Auch die lokale Wirtschaft wird durch „Cash-for-Work“-Maßnahmen gestärkt, denn mit dem erhaltenen Lohn können sich die Menschen vor Ort Lebensmittel kaufen, statt auf importierte Nahrung zurückgreifen zu müssen.
