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18.05.2009 | Impfen für Afrika, Pressemitteilung

Impfen für Afrika! - Aktionstag von Tierärzte ohne Grenzen e.V. zum sechsten Mal erfolgreich

Unter der Schirmherrschaft von bpt-Präsident Dr. Hans-Joachim Götz beteiligten sich am 12. Mai 2009 erneut deutschlandweit Tierärztinnen und Tierärzte am jährlichen Aktionstag Impfen für Afrika!. An diesem Tag spendeten sie die Hälfte ihrer Impfeinnahmen an den Verein Tierärzte ohne Grenzen. Der bisherige Spendeneingang liegt bei 138.513,82 € (Stand: 06. Juli 2009). Damit ist die Spendensumme von rund 135.000 € aus dem Jahr 2008 bereits überschritten, täglich gehen weitere Spenden ein.

Der diesjährige Erfolg hängt vor allem damit zusammen, dass die Zahl der teilnehmenden Praxen im Vergleich zum Vorjahr noch einmal sprunghaft um 116 auf 834 angestiegen ist. „Wir sind ganz begeistert, dass in diesem Jahr so eine tolle Steigerung der Teilnehmerzahl und der Spendenhöhe möglich war“, so Dr. Frajo Siepelmeyer, Großtierpraktiker und Vorstandsvorsitzender von Tierärzte ohne Grenzen e.V. Dr. Siepelmeyer war es, der vor einigen Jahren die Idee zum Aktionstag hatte, „daher liegt mir der Impftag natürlich ganz besonders am Herzen“, bemerkt er lächelnd.

Dr. Frajo Siepelmeyer geht mit gutem Beispiel voran und beteiligt sich mit seiner Gemischtpraxis in Nordenham jedes Jahr an Impfen für Afrika!: „So wie ich selbst nehmen viele andere Groß- und Kleintierpraktiker in Deutschland bereits seit mehreren Jahren am Impftag teil. 430 Praxen sind mittlerweile sogar dauerhaft für den Aktionstag angemeldet. Wir freuen uns riesig über diese treue Unterstützung und möchten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern – den ‚alten Hasen’ genauso wie den neuen Teilnehmern - ein herzliches ‚Danke’ sagen.“

Die Spenden aus Impfen für Afrika! unterstützen die Arbeit von Tierärzte ohne Grenzen e.V. In diesem Jahr wird damit insbesondere ein Projekt zum verbesserten Umgang mit Dürre in Kenia gefördert, die sogenannte „Turkana-Pokot Drought Management Initiative“. Dr. Siepelmeyer erklärt den Hintergrund: „In dieser Gegend leben sehr viele Menschen von der Viehhaltung. In Dürrezeiten gibt es für die Tiere nicht mehr genug Wasser und Gras, sodass im schlimmsten Fall ganze Herden sterben und die Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren.“

Dürren können zwar nicht verhindert werden, wohl aber können gemeinsam mit den betroffenen Menschen Strategien zum Umgang mit Dürresituationen erarbeitet werden. Die „Turkana-Pokot Drought Management Initiative“ wurde im Mai 2008 gestartet und läuft bis Ende April 2011. Sie wird in Kooperation mit Tierärzte ohne Grenzen Belgien, Oxfam, Practical Action und ACTED durchgeführt. Auf www.impfenfuerafrika.de unter Impftag 2009, Projekte & Spenden, gibt es nähere Informationen zum geförderten Projekt. Dort kann auch der laufend aktualisierte Spendenstand aus dem Impftag eingesehen werden.