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18.04.2017 | Aus den Projekten

Humanitäre Katastrophe im Südsudan: Tierärzte ohne Grenzen im Weltspiegelbeitrag

Die aktuelle Hungersnot in Ostafrika könnte sich laut der Vereinten Nationen zur schwersten humanitären Katastrophe seit dem zweiten Weltkrieg entwickeln. Der Film von Sabine Bohland und Volker Schwenck begleitet u.a. verschiedene Projekte, die in gemeinsamer Arbeit von Tierärzte ohne Grenzen und der Johanniter Auslandshilfe realisiert werden.

Dabei erzählen sie nicht nur die Geschichten einzelner Personen wie von Aluael aus der Provinz Wau im Südsudan, sondern benennen auch Ursachen für die schwere Krise. Denn die große Hungersnot ist nicht zuletzt durch die Politik und den Kampf um Macht ausgelöst.

Neben der Geschichte zu Aluaels Leben erzählt der Film auch von Asunta, die von Tierärzte ohne Grenzen im Anlegen von Gemüsegärten geschult wird. Aufgrund des Bürgerkrieges sind viele Menschen aus dem Südsudan geflohen. Ohne Bauern gibt es aber auch keine Nahrung. Deshalb hilft Tierärzte ohne Grenzen in den Projektgebieten, wie der Provinz Wau, akute Unterernährung zu senken und mit verschiedenen Maßnahmen zur Ernährungssicherung und Nahrungsmittelsicherheit beizutragen.

Die Unterernährung ist eine der Hauptursachen für die hohe Sterblichkeitsrate der in Ostafrika lebenden Menschen. Eines der Hilfsprojekte ist das „Integrierte Programm zur Ernährungssicherung in Jur River County“, das starken Fokus auf die Produktion von Grundnahrungsmitteln und Gemüse in besonders bedürftigen Haushalten legt. Insgesamt werden innerhalb des Projektes rund 2.850 Haushalte versorgt. Auch die Verbesserung der Hygiene- und Sanitätsversorgung ist ein zentraler Bestandteil des Projektes.

Den ganzen Beitrag der ARD finden Sie hier.