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Katja Helbig
Presse & Öffentlichkeitsarbeit

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Welttollwuttag

Der Verein unterstützt den Welttollwuttag seit 2008 als offizieller Partner für Tollwutprävention.

Jährlich ruft die Alliance for Rabies Control zum Welttollwuttag auf. In Deutschland ist Tollwut zwar mittlerweile fast vollständig aus dem Blick der Öffentlichkeit verschwunden - ein funktionierendes Impfsystem und eine gute medizinische Versorgung haben dazu geführt, dass die Krankheit derzeit keine akute Bedrohung mehr darstellt. In anderen Teilen der Welt ist das jedoch anders: Noch immer sterben jährlich 55.000 Menschen an Tollwut, hauptsächlich in Afrika und Asien. Aufgrund der mangelnden medizinischen Versorgung und fehlenden Aufklärung ist nicht jedem die Gefährdung durch Tollwut bewusst.

Hier setzt ein Projekt von Tierärzte ohne Grenzen e.V. an, das seit 2006 in der kenianischen Massai Mara durchgeführt wird. Die Menschen dort halten viele Hunde, unter anderem, um ihre Nutztiere vor Angriffen durch Raubtiere zu schützen. Vor Projektbeginn stellte die Tollwut in diesem Gebiet ein massives Problem dar: Es kam regelmäßig zu Bissverletzungen durch tollwütige Hunde und Übertragung des Virus auf Menschen. Auch Wild- und Nutztiere in der Massai Mara waren durch Tollwut bedroht. Durch vorbeugende Impfungen und intensive Aufklärungsarbeit ist es Tierärzte ohne Grenzen e.V. gelungen, die Zahl der Hundebisse und Ausbrüche von Tollwut bei Menschen deutlich zu reduzieren.

In 2010 lag die Zahl der Impfungen bei 17.000. Seit dem Start des Projekts wurden insgesamt mehr als 55.000 Hunde geimpft. Mit diesem Projekt leistet Tierärzte ohne Grenzen einen wichtigen Beitrag zur Tollwutbekämpfung.

Auch Sie können das Projekt und damit die Eindämmung von Tollwut in Kenia unterstützen, indem Sie das Projekt durch eine Spende bedenken.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung zum Welttollwuttag.